Bâtonnets de poisson à la rémoulade sur quartiers de pommes de terre

… im Grunde genommen Fischstäbchen mit Pommes und Remoulade!

Ich wählte jedoch die französische Bezeichnung, da das was hier auf die Teller kommt, so absolut garnichts mit dem in Supermärkten gekauftem und dann lieblos in der Pfanne geschwenktem Irgendwas gemein haben.

Was braucht es dazu?

Für die Fischstäbchen

frische Seelachs– o. Kabeljaufilets (in unserem Fall war es Seelachs) nach eigenem Gusto, Ei, Mehl, Salz, Semmelbrösel , Zitrone

Für die (leichte) Remoulade

200g neutrales Öl (Sonnenblumenöl), 3 Stängel Petersilie, 1 TL Estragon (frisch) 1 TL Dill (getrocknet), 1/2 kleine Zwiebel (nach eig. Gusto, kann auch weggelassen werden), 1 TL Kapern, 50 g Gewürzgurken, 1 TL Zitronensaft, 1 (guter) TL mittelscharfer Senf, 1 gestr. TL Salz, 1 gestr. TL Pfeffer, 1 gestr. TL Zucker, 100g griech. Joghurt

Für die Kartoffelspälten

vorwiegend festkochende Kartoffeln nach eig. Gusto, Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel, Paprika, Salz

Was getan werden muss!

Da die Remoulade noch etwas kühl gestellt werden sollte, beginnen wir damit.

Vorweg: Ich habe die Remoulade mit einer Küchenmaschine (Thermi) hergestellt, wer sie händisch machen möchte, nimmt bitte statt einem Ei, zwei Eigelb.

  • Petersilie, Estragon, Dill, Kapern, (Zwiebel) und Gewürzgurken zerkleinern und umfüllen
  • Ei, Zitronensaft, Senf, Salz, Pfeffer und Zucker emulgieren, dabei das Öl langsam in einem dünnen Strahl hinzufügen
  • Gewürzgurken-Kräuter-Mischung und den griech. Joghurt hinzugeben, verrühren und abschmecken.
  • Remoulade bis zum Servieren kalt stellen

Da die Kartoffeln für ca. 30 Minuten in den Ofen müssen, geht es damit weiter

  • die Kartoffeln schälen, in ca. 1cm dicke Spälten schneiden und gute 15 Minuten in kaltem Wasser stehen lassen, damit den Kartoffeln die Stärke entzogen wird
  • Kartoffelspälten gut abtropfen und anschließen gewissenhaft mit einem Küchentuch trocken tupfen
  • jetzt werden die Kartoffelspälten mit etwas Öl benetzt… also beträufelt und bitte NICHT ersäuft!
  • dann mit einer Mischung aus Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel und Paprika würzen
    Da wir das irgendwo mal gelesen hatten, packten wir nun die Würzmischung nebst den Kartoffeln und noch einem Löffelchen Mehl (für zusätzliche Knusprigkeit (!)) in eine Frischhaltetüre und verschlossen und schüttelten sie. So verteilte sich die Gewürz-Mehl-Mischung über den Spälten.
    (Okay… hat man mal probiert, aber die althergebrachte Methode in einer Schüssel zu würzen ist mir durchaus sympathischer.)
  • Ist das alles getan, kommen die Kartoffelspälten für eine halbe Stunde (+/-) bei 180° C und Umluft in den Ofen und werden gebacken.
  • ggf. anschl. noch etwas nachsalzen

Wenden wir uns also den Fischstäbchen zu, die ohne viel Chichi zubereitet werden

  • das (frische) Seelachsfilet (oder eben das Kabeljaufilet) unter kaltem Wasser abwaschen, gut trocken tupfen und dann in fischstäbchengroße Stücke schneiden
  • mit ein paar Spritzern Zitrone beträufeln und leicht salzen
  • ganz normal mit Mehl, Ei, Semmelbröseln panieren
  • in einer Pfanne goldbraun braten

Tja und das war es eigentlich auch schon liebe Freundinnen und Freunde der gepflegten Fastfooderey. Das ist zweifelsohne etwas mehr Aufwand als eine (eklige) Pappschachtel Fischstäbchen und eine Tüte Pommes aufzureissen und selbige irgendwie zuzubereiten… keine Frage.
Aber (!!!)
Wer noch nie die hier vorgestellte Methode (oder eine ähnliche) mit frischem Fisch vom Fischdealer des Vertrauens, mit selbst hergestellter Remoulade und leckeren Kartoffeln probiert hat, der wird sich in einer völlig neuen, unglaublich leckeren und darüber hinaus natürlich auch gesünderen Fastfood-Geschmackswelt wiederfinden. Versprochen!

N Guten!

#essenwiegottinderrureifel



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