Geschmorte Ochsenbäckchen mit Tarhonya

Vorweg… wer nun mit Tarhonya nichts anfangen kann… das sind ungarische Eiergraupen.

Was braucht es also für dieses wunderbare Gericht (für 4 Personen)?

4 große Ochsenbäckchen (idealerweise schon vom Metzger des Vertrauens küchenfertig pariert), Butterschmalz zum anbraten, 2 große Möhren, 1 Stück Sellerieknolle, 1 Petersilienwurzel, 1 Stück Lauch, 1 große Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 EL Tomatenmark, 0,7 Liter guter kräftiger Rotwein (in diesem Fall war es ein „Mission Sud – Cabernet-Syrah“), 400ml Rinderfond, 3 Lorbeerblätter, 5 Wacholderbeeren, 3 Pimentkörner, Salz, Pfeffer, 1 EL Johannisbeergelee

Wie wirds gemacht?

  1. parierte Ochsenbäckchen salzen und pfeffern
  2. Möhren und Petersilienwurzel waschen, Endstücke entfernen, grob in Würfel schneiden, Sellerieknolle schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in Stücke schneiden.
  3. Butterschmalz in einem großen Schmortopf erhitzen und die Ochsenbäckchen bei hoher Temperatur darin rundum scharf anbraten bis sie schön Farbe annehmen.
  4. Ochsenbäckchen herausnehmen und zur Seite stellen. Das Gemüse kräftig anbraten ohne das es schwarz wird (kann bitter werden)
  5. Tomatenmark hinzugeben und mit anrösten, dann mit dem Rotwein ablöschen. Rinderfond hinzugeben.
  6. Jetzt die Lorbeerblätter und die Gewürze in einem Gewürzsäcken hinzugeben und den Deckel schließen.
  7. Jetzt geht das Schmoren los und zwar entweder a) auf kleinster Flamme auf dem Herd oder b) im Ofen bei 160°C Ober-/ Unterhitze. Wir haben uns für die Ofen-Version entschieden.
    Der Rest erledigt sich nun quasi von alleine. Verdampft die Flüssigkeit zu sehr, sollte zwischendurch mit Rinderfond und/oder Rotwein nachgegossen werden. Bei einem vernünftigen Schmortopf (z.B. von Staub) bleibt jedoch die Flüssigkeit in der Regel wo sie soll… im Topf.
  8. Die Bäckchen sollten ab und zu gedreht werden und sind nach gut 4 Stunden butterzart geschmort. Ist dies nicht der Fall, brauchen sie halt noch ein Weilchen.
  9. Sind die Ochsenbäckchen fertig geschmort, werden sie aus dem Schmortopf genommen und warmgestellt.
  10. Die Sauce wird nun durch ein Sieb gegeben ( eine „Flotte Lotte“ leistet hier natürlich sehr gute Dienste) und mit Salz, Pfeffer und Johannisbeergelee abgeschmeckt.
  11. Dann die Sauce nochmal kräftig aufkochen lassen und die Ochsenbäckchen wieder in die Sauce geben.
  12. Abschließend die Tarhonya nach Anleitung zubereiten und alles servieren.

Bei diesem Gericht gewinnt immer der geduldige Koch!
Also… die Ochsenbäckchen sanft schmoren und einfach ihr Ding machen lassen, bis man sie sanft mit der Gabel auseinander drücken kann so das sie butterzart zerfallen.
So sind sie perfekt!

N Guten.

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