Der wachsende Wasserfall

… von Dreimühlen.

Wegen seiner Einmaligkeit wurde der Wasserfall – er ist das nördlichste Kalksintervorkommen in Europa – 1998 zum Naturdenkmal erklärt.

Seit der letzten Eiszeit vor ca. 10.000 Jahren pendelten drei aus Karsthöhlen austretende Quellwässer hin und her und haben seitdem eine 300m lange und 100m breite Sinterbank entstehen lassen.

Beim Bau der Bahnstrecke nach Jünkerath, die im Jahr 1912 eröffnet wurde, wurden die Quellbäche zusammengeführt, wodurch der »wachsende« Wasserfall Dreimühlen entstand.

In Moospolstern bildet sich durch Ablagerung Kalksinter. Durch diesen ständigen Vorgang wächst der Wasserfall jährlich 8-10 cm in das Tal hinein.

Im Januar 2014 wurden rund um den Wasserfall umfangreiche Rodungen an Bäumen und niedrigen Gehölzen vorgenommen, wodurch der Wasserfall besser sichtbar ist, an vielen Stellen der Umgebung jedoch nackter Erdboden zu sehen ist. Nach der Rodung äußerte ein Vertreter des Natur- und Geoparks Vulkaneifel die Hoffnung, dass die Vegetation diese Stellen bald wieder zurückerobere. (Text z. T. by nohn-eifel de)

Die Fotos entstanden vor den Rodungsmaßnahmen am 30. März 2011

Die genaue Lage des Wasserfalls findest du hier.

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