Em Derfje – Geschichten & Anekdoten

Man könnte die Reihe auch mit „Von früher“ umschreiben.
Und sicherlich könnte man das, was hier „von früher“ zu lesen sein wird auch mühelos in einem anderen „Derfje“ im Westerwald, in der Eifel oder sonstwo gesehen und erlebt haben.

Wie auch immer…
Alle Geschichten und Anektdoten, die hier dann und wann zum Besten gegeben werden, werden und wurden mit viel Liebe zusammengetragen und sind so gut wie nie objektiv!

Sie zeigen in erster Linie das Leben vor dem Internet, als sich die Welt noch um einiges langsamer drehte!

Eigentlich sollte „Em Derfje“ (das ich mitten in der Entstehungsphase mal in „Rockefeller Road“ umbenannte) als 1x/ Jahr-Magazin erscheinen. Ich schob dieses Vorhaben jedoch so lange vor mir her (seit 2014), bis ich es schließlich heute Morgen um 8 verwarf und mich entschloss die Bilder, Aufsätze und Ortsbeschreibungen hier in der Lausibar zu bringen.
Das Artikelbild zeigt den allerersten Entwurf des Covers der Ausgabe Nr. 1.
Zu sehen ist ein Freund aus alten Tagen und ich. Unten sieht man die Wappen der Dörfer, aus denen später dann Feldkirchen wurde und den alten Poststempel „5450 Neuwied 12“.

Heimat

Das mit der Heimat ist ja so eine Sache für sich…
Ist man in der Heimat, so ist irgendwie alles ganz normal.
Will heißen, man lebt, liebt, arbeitet in ihr – der Heimat – ohne sie großartig zu beachten oder es sich bewusst zu machen, dass man in ihr irgendwie (auch) gefangen ist.

Sie ist einfach da, wie alles einfach da ist was zu einer ordentlichen Heimat eben dazu gehört.
Auch die Schönheit oder die Hässlichkeit der Heimat ist einfach da ohne das man sie besonders beachten würde. Selbst die allerschönste, wunderbarste Heimat fristet oft ihr erbärmliches Dasein der Nichtbeachtung durch die, die in ihr leben.
Ist man erst einmal raus aus der Heimat, so dauert es ein paar Jahre bis man freiwillig zurückkehrt, es sei denn, man muss – wegen Diesem oder Jenem.

Aber freiwillig? In den ersten Jahren? Nachdem man sich endlich freigeschwommen hat? Niemals! Warum auch, es gibt schließlich viel zu entdecken in der neuen Heimat, zumindest in der neuen frei gewählten Region, in der man sich angesiedelt hat.
Eigentlich ziemlich Egoistisch.
Ich denke es gibt nur eine Heimat, die Erste, die Echte. Alle anderen sind wahrscheinlich nur – im besten Fall – Ersatzheimaten.
Mit der Heimat ist es wie mit der Familie, man kann sie sich nicht wirklich aussuchen. Entweder man hat Glück oder es geht schief.
Ich hatte Glück… auch mit der Heimat.

Natürlich!“

Jo, 2014



In diesem Sinne, der erste Artikel der Reihe „Em Derfje“ wird bald hier zu lesen sein.

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