Die Skihütte…

… das Ende einer Ära!

Es gäbe hunderte von Geschichten zu erzählen von, in und um die alte Skihütte herum. „Vonn de Schiihött“.
Viele Male sind wir den Weg von Wollendorf dort hin gelaufen… hoch zum Lindenbäumchen, rüber ans Kreuz, runter zum Denkmal, dann rüber zum Einstieg in „de Jäjerpadd“, über die Wiesen, runter an den Reichelbach und wieder rauf bis fast an den Friedhof vom „Ferscht“.
Die letzten Meter dann an der Schanze vorbei steil bergab… am Schanzentisch vorbei und geradewegs in die Hütte!

Und jetzt? Nix mehr da. Garnix!

Eigentlich ist es eine Schande, dass diese Anlage nun quasi dem Erdboden gleich gemacht wurde. Selbst die alte hölzerne Schanze und der Schanzentisch wurden platt gemacht.
Es ist überhaupt nichts mehr dort, was an diese ehemalige Wintersportanlage erinnern könnte.

Zur Geschichte…

1952 wurde in Neuwied-Segendorf nördlich von Koblenz die erste kleine Schanze gebaut, die in den Folgejahren mehrmals vergrößert wurde.
Mitte der 60er Jahre erreichte der Skisprung-Sport dann seinen Höhepunkt in Segendorf und es wurde sogar angedacht die Monrepos-K31-Schanze mit Matten zu belegen. Doch dann wurde schon 1969 der letzte offizielle Wettkampf veranstaltet, 1985 gingen die allerletzten Springer über den Bakken.

Schanzenrekord: 34 Meter (Horst Stragand)

Siehe auch… Lebensverlängernde Maßnahmen an Sprungschanze Monrepos
und Sprungschanze SCM, Renovierung 2015 und ihre Geschichte

Die genaue Lage der ehermaligen Skihütte nebst Schanze findest du hier.

Artikel dazu in der Rheinzeitung vom 19. September 2019

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