Em Derfje: Als Rockenfeld in Flammen stand

Auf die frühe Besiedelung des Ortes deutet das im Wald gelegene kleine Erdkastell hin. Neben den Burggrafen zu Hammerstein, Kurtrier und dem Grafenhaus Wied, besaß auch das Kloster St. Thomas einen Hof in Rockenfeld.
Der Ort trennte sich 1693 von Gönnersdorf, zu dem er bisher gehört hatte.
1846 wohnten im Dorf 11 Familien. Die meisten wollten in der Folgezeit u. a. nach Wollendorf, Altwied, Anhausen und Ehlscheid umsiedeln, aber die Königl. Regierung zu Koblenz lehnte dies ab.
Lebten vor 1945 noch 50 Bewohner im Ort, so nahm ihre Zahl nach 1950 kontinuierlich ab.
Der Gemeinderat beschloss 1965 die Auflösung des Dorfes und Umsiedlung der Einwohner.

1969 wurden große Teile des Dorfes durch die Feuerwehr Niederbieber, offensichtlich in dieser Zeit für das Grobe zuständig (siehe auch Schloss Monrepos brennt, ebenfalls 1969), kontrolliert abgebrannt.

Danach gab es in dem aufgegebenen Dorf nur noch ein einziges Gehöft, das nach dem Tod des Besitzers ebenfalls abgerissen wurde.

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(Film by Neuwied TV, Text zu Rockenfeld z. T. by HVV Feldkirchen am Rhein, 1995)

Soweit ich informiert bin, veranstaltet der Junggesellenverein 1797 Rheinbrohl e.V. noch immer jedes Jahr am 1. Mai die Rockenfelder Kirmes und dies schon seit etlichen Jahrzehnten.
Infos gibt es hier: http://kjgv-rheinbrohl.com/

Das Foto liegt auf dem Server von BLICKaktuell und wurde lediglich verlinkt. (C) by privat

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