Die hohe Buche-Vulkan

Der Vulkan „Hohe Buche“ spielt in dem Roman Die Flucht der Ameisen: Ein Vulkanausbruch am Rhein von Ulrich C. Schreiber neben den Charakteren die Hauptrolle.

„Der Geologe Gerhard Böhm ist mehr als beunruhigt: Er bemerkt sonderbare Strukturen in der Erdkruste und kann sich das eigenartige Verhalten der hügelbauenden Waldameisen nicht erklären. Trotz des frühen Wintereinbruchs sind die Ameisen an bestimmten Stellen noch immer aktiv. Verstärkt treten Beben im Neuwieder Becken und im Aachener Raum auf. Steht ein Vulkanausbruch bevor? Eine Katastrophe nicht abzuschätzenden Ausmaßes! Gemeinsam mit Kollegen sucht er fieberhaft nach verbindlichen Indikatoren – und in der Silvesternacht geschieht das Unfassliche: Mit einer heftigen Eruption unmittelbar am Rhein bricht zum ersten Mal nach über 10.000 Jahren in Deutschland ein Vulkan aus. Ulrich C. Schreiber entwirft einen wissenschaftlich fundierten Geo-Thriller, in dem man hautnah miterlebt, wie plötzlich auftretende Naturgewalten eine ganze Region verwüsten und den betroffenen Menschen die sicher geglaubte Lebensgrundlage entziehen.

Die Hohe Buche, auch Fornicher Kopf genannt, ist ein durch einen Vulkanausbruch im Quartär entstandener Berg in der Eifel mit einer Höhe von 318 m ü. NN. Er liegt zwischen Brohl und Namedy in unmittelbarer Nähe zum Rheintal und nahe am Laacher See.

Typisch für den Vulkanismus dieser Region sind mit großem zeitlichen Abstand auftretende, am jeweils selben Ort oft nur einmalige, heftige phreatomagmatische Ausbrüche mit anschließender Förderung erheblicher Mengen an basaltischer Lava. Die letzte und wahrscheinlich einzige Eruption der Hohen Buche fand vor rund 110.000 Jahren statt.

In der Römerzeit und dem frühen Mittelalter wurde das Basaltgestein der Hohen Buche als Baumaterial genutzt, u. a. zum Bau der Römerbrücke Trier.

Aufgrund der Nähe zu dem derzeit ruhenden, aber noch nicht als erloschen geltenden Laacher-See-Vulkan sowie einer Reihe noch nicht ausreichend erforschter Effekte, die auf fortbestehende und tendenziell zunehmende magmatische Aktivität hinweisen, wird von manchen Wissenschaftlern ein erneuter Ausbruch in dieser Region für wahrscheinlich gehalten.

Derzeit (Mai 2008) sind aber keine Anzeichen für einen Ausbruch in absehbarer Zeit ersichtlich.
(Wikipedia DE)

Die genaue Lage findet ihr wie immer auf der Lausibar Abenteuerkarte

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