Der Fuchskaute Vulkan

Die Fuchskaute ist mit etwas über 657 Meter über dem Meeresspiegel der höchste Berg des Westerwaldes und ein erloschener Vulkan.
Sie hat zwei etwa 650 m voneinander entfernte Kuppen –  die auch Alteberg genannte Nordkuppe mit 656,4 m und die Südkuppe mit 657,3 m, wobei sich letztere in zwei rund 175 m auseinander liegende Anhöhen aufteilt, nämlich in die Nordanhöhe (657,3 m) und die Südanhöhe (656,5 m).

Vor 6 bis 25 Millionen Jahren vor unserer Zeit gab es vulkanische Aktivitäten im Gebiet des Westerwaldes und des Siebengebirges. Mit der Senkung und Entstehung der Niederrheinischen Bucht im östlichen Rheinischen Schiefergebirge entwickelten sich tiefreichende Spaltensysteme, die Wegsamkeiten für Magmenaufstieg boten. In den ersten vulkanischen Phasen waren die aufsteigenden Magmen noch reich an Volatilen, was zu hochexplosiven Plinianischen Eruptionen führte. Aus pyroklastischen Strömen bildete sich ein mehrere hundert Meter mächtiger Ignimbrit, von dem noch heute eine Mächtigkeit von über hundert Metern übrig ist. So zum Beispiel am Großen Ölberg, dem mit 460 m der größten Gipfel des Siebengebirges.

In einer späteren vulkanischen Phase drang in die Ignimbritablagerungen weiteres Magma ein und erkaltete. Durch die Hebung des Rheinischen Schiefergebirges vor etwa 2,5 Millionen Jahren schnitt sich der Rhein in die Gesteine ein und trug den leichter verwitterbaren Ignimbrit ab. Folglich bilden heute Quellkuppen die Morphologie, so zum Beispiel am markanten Drachenfels. Heute gibt es in der Region etwa 40 fossile Vulkanzentren. Das am häufigsten vorkommende Gestein, der als „Trachyttuff“ bezeichnete Ignimbrit, wurde im 13. Jahrhundert zum Bau des Kölner Doms genutzt.

Im Zuge dieser vulkanischen Tätigkeiten entstanden auch die Westerwälder Basalthochfläche mit der Fuchskaute und die Basaltsäulen und Basaltkuppen des Hummelsbergs.

Die genaue Lage der Fuchskaute findet ihr hier

(Text teilw. von ESKP & wikipedia DE)

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