Alte Berufe: Der Schindelmacher

Einen Schindelmacher gab es früher wahrscheinlich in vielen Dörfern.
Ich werde mal nachforschen, ob in den Märkerdörfern auch irgendwo Schindeln hergestellt wurden.

So eine Schindelbank, wie sie im Film zu sehen ist, stand früher auch in unserem Schuppen. Als Kind saß ich oft darauf und versuchte mich mit dem Zugmesser.
Das alte Zugmesser ist jetzt noch immer in meinem Besitz. Aber was ist aus der Schindelbank geworden?

Dicke Fichtenstämme werden im Hof mit Beil und Keilen aufgespalten, in der Stube mit einer Schablone auf verschiedene Schindellänge gemessen und mit der Handsäge gesägt. Auf der Schnitzbank erfolgt dann die Bearbeitung zu Schindeln mit dem Schindelmesser, dem Schlegel und dem Zugmesser. Außer der Arbeitstechnik zeichnet der Film auch die Verhaltensweise des arbeitenden Menschen auf.

Thick pine logs are split in the courtyard with a hatchet and wedges. Inside the house the slips of wood are marked off with the use of a pattern and cutcu with a hand saw to different length. The shaping into shingles is done on the carver’s bench by means of the shingle knife, the mallet, and the draw knife. Besides the working technique the film attaches great value to demonstrating the behaviour of the working man.

Im folgenden Film (link) sieht man den Schindelmacher von Frauenberg bei der Arbeit.

Link zu YOUTUBE: https://youtu.be/pziTSk2_Wdc (Film)

Autor: Simon, Franz Kapfhammer, Günther
Produzent: Institut für den Wissenschaftlichen Film (IWF)

Creative Commons-Lizenz mit Quellenangabe (Wiederverwendung erlaubt)



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