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Die Burg Balduinseck - Die Lausibar

Die Burg Balduinseck

Von allen Burgen die ich die letzten Jahre sah, beeindruckte mich die Balduinseck am meisten. Keine Ahnung warum.

Die auf einem schmalen Felssporn gebaute Burg diente als Amtssitz des gleichnamigen Trierer Verwaltungsbezirkes. Als dieser im 16. Jahrhundert nach Zell verlegt wurde, wurde die Burg weitgehend bedeutungslos. Besitzer bzw. Verwalter wechselten oft, denn im Grunde blieb Balduinseck immer ein Bestandteil des Trierer Kurstaates.

1675 wurde das Amtshaus verpachtet. Im Jahr 1711 wurde das Schloss als verwahrlost und 1780 als verfallen bezeichnet. Durch Kriege scheint keine Zerstörung stattgefunden zu haben.

Die Ruine ist in Ost-West-Richtung etwa 55 Meter lang und bis zu 20 Meter breit. Die äußeren Mauern des 18 Meter hohen und viergeschossigen Wohnturms sind gut erhalten und prägen das markante Aussehen der Ruine. Der Wohnturm hat eine Grundfläche von 22,7×14,4 Meter, die Mauern sind bis zu 2,5 Meter stark. Eine am Haupteingang linksseitig befindliche Wendeltreppe und neun Kamine sind erhalten, sie reichen über drei Geschosse. Das vierte Obergeschoss weist keine Kamine auf und wurde daher vermutlich als Lagerraum und für Wehrzwecke genutzt. Vor dem großen Hauptkamin im Erdgeschoss, der in der Ostwand eingelassen ist, sind noch die Reste eines Brunnens vorhanden. Erhalten sind neben den Kaminen auch die Einlassungen für Wandschränke sowie der weiße Innenverputz und ein weißer Streifen des ehemaligen Außenputzes zwischen der dritten und vierten Etage.


Nach einem Brand wurde 1425 der Innenraum des Wohnturms neu gestaltet. Zugunsten einer effektiveren Beheizung wurden die meisten offenen Kamine in geschlossene, rauchfreie Kachelöfen umgebaut. Die oberen Stockwerke blieben unbeheizt und wurden nur noch als Lagerräume genutzt.

Die Besonderheit der Burg besteht in der Lage des zuerst fertig gestellten Wohngebäudes. Entgegen dem üblichen Aufbau einer Burg steht der an der Ostseite mit Wehrerkern ausgestattet gewesene Wohnturm hinter dem Halsgraben, direkt an der Angriffsseite. Eine solche Anordnung findet sich auf weiteren Burgen von Balduin von Luxemburg (vgl. Burg Baldenau).

Vor dem Wohnturm stehen noch die Reste eines anschließend errichteten Rundturmes im Westen und der abschließend angelegten Ringmauer, wo in der Südseite des Mauerwerks noch ein zum Burghof offener, runder Schalenturm baulich eingebunden ist. Darüber hinaus ist noch die alte Zufahrt mit Halsgraben und zugehörigem Brückenkopf zu erkennen. Östlich befinden sich Reste eines zweiten Grabens mit den Grundmauern eines vorgeschobenen Turmes. (Text wikipedia (DE))

Hier findest du die genaue Lage der Burg.

Mehr Info zur Balduinseck gibt es hier und hier.

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