Der Gaisberg Vulkan & Hochkelberg Vulkan

Blick über den Gaisberg (links mit Kreuz) auf den Hochkelberg Vulkan.

Zum Kreuz auf dem Gaisberg…

Errichtung und Einweihung des großen Kreuzes auf dem Schümel bei Mannebach am 15.09.1946.

Im Winter 1945/46 fasste Pfarrer Schmitz, nach mehrmonatiger Beendigung des furchtbaren Weltkrieges der Plan für die Errichtung eines großen Kreuzes auf einer der höchsten Stelle unserer Pfarrei, wo es möglichst vielen sichtbar sein sollte und zwar;

1) Zur Erinnerung an den Sieg des Christentums über die verhängnisvollen Irrwege der vergangenen Jahre.
2) Zur Erinnerung an die vielen Gefallenen unserer Pfarrei.
3) Zur Erinnerung an die Stätte wo der Krieg für uns sein Ende genommen hat, wo zur Rechten und Linken des Kreuzes die letzten Deutschen Soldaten bei dem Rückzug innerhalb der Pfarrei gefallen sind.
4) Zur Dankbarkeit für Gott gnädigen Schutz, den unserer Pfarrei eingedeihen lies
5) Zur Mahnung für uns alle, dass wir nur im Kreuze Gesundung von den vielen blutenden Wunden und den Frieden der Welt und Völker finden können
.

Hier gehts zum kompletten Text

Der alte Schichtvulkan Hochkelberg ist mit seinen knapp 675 Metern der dritthöchste Berg der Hocheifel.

Ursprünglich lag das Gestein des heutigen Bergs etwa 200 Meter unter der Erdoberfläche. Bei der Hebung des Gebietes wurden seine äußeren Bereiche abgetragen, es blieb der harte Basaltkern in seiner heutigen Form erhalten.

Die Hänge des Hochkelbergs sind mit dichten und artenreichen Buchenwäldern bewachsen. Dort fand man auch Reste römischer Bauwerke. Auf der Südkuppe des Bergs steht ein Sendeturm.

In der preußisch-deutschen Kaiserzeit (1871-1918) stand dort bis 1914 ein hölzerner Aussichtsturm. Er war ein vielbesuchtes Ausflugsziel, denn von dem Gipfel hatte man an klaren Tagen gute Fernsichten zu den Rheinbergen/Westerwald im Osten und zum Hunsrück im Süden, jenseits der Mosel. Im Eifelführer von 1913 wurden bereits Wanderwege von Kelberg zum „Hohen Kelberg“ (4 km) und vom „Hohen Kelberg“ bis nach Monreal (18 km) beschrieben.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es dort von 1953-1978 ebenfalls eine Aussichtsmöglichkeit aus einem Stahlgerüst am ersten Funkmast, die ebenfalls viel besucht wurde. Seit der Errichtung des neuen runden Funkmastes 1978 von der Bundeswehr gibt eine keine Aussichtsmöglichkeit mehr, weil der Gipfel mit einem Laubwald bestockt ist.
Der Hochkelberg ist heute noch immer Militärgelände.
(Text teilw. by KuLaDig)

Siehe auch: Der Münzfund vom Hochkelberg (Heimatjahrbuch Vulkaneifel, 1979)

Die genaue Lage der Berge findest du hier.

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